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Donnerstag, 10. April 2008Exchange und Lotus Notes
Obwohl sich Lotus Notes und Microsoft Exchange für Anwender ähnlich anfühlen, basieren sie auf unterschiedlichen Technologien.
Sowohl die Datenbank als auch die Replikation sind völlig unterschiedlich. Beide Systeme sind eigenständige LDAP-Server, allerdings setzt Exchange auf das aufgebohrte Active Directory, Lotus Notes dagegen auf eine serverbezogene Datei "NAMES.INF". Für eine Migration werden Notes Connectoren mitgeliefert, um die Welten zum Nachrichtenaustausch zu verbinden. Der Exchange-Server spielt in diesem Szenaio sozusagen einen Client für Lotus Notes. Damit lässt sich SMTP vermeiden, dies würden beide System natürlich auch beherrschen, allerdings geht hier alles an Informationen verloren, was sich nicht über SMTP übertragen lässt. Mit dem Notes Dirsyc Connector kann man die Verzeichnisse beider Welten abgleichen. Die Empfänger in Lotus Notes werden im Exchange zum "Benutzerdefinierte Empfänger", damit die Anwendern die Personen aus beiden Systemen im Adressbuch sehen. Für das Feature Termine zu vereinbaren und dabei zu erkennen, ob der Eingeladene zu diesem Zeitpunkt überhaupt frei oder belegt ist muss der Notes Calendar Connector eingesetzt werden. Diese Einträge werden von Outlook in einem Systemordner von Exchange gehaltenund mit dem Connector ausgetauscht. Donnerstag, 30. November 2006
Outlook 2003 auf XP-Client einrichten Geschrieben von MCSE
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12:12Kommentare (0) Trackbacks (0) Outlook 2003 auf XP-Client einrichten
Für einen Exchange-Server sollte wegen des MAPI-Protokolls und Features wie öffentliche Ordner und Adressbüchern auf dem Server am besten Outlook (nicht Express!) verwendet werden. Die Konfiguration nach dem ersten Programmstart ist hier auch am einfachsten:
Mit Exchange-Server verbinden, andere Profile am besten unter "Systemsteuerung/Mail" löschen. http://www.gsi.de/informationen/outlook_konfiguration.html Dabei wird das MAPI-Protokoll statt POP3/SMTP verwendet: http://de.wikipedia.org/wiki/MAPI Der DNS der Domain muss im AD eingetragen sein. Dafür sollte das dynamische DNS verwendet werden, nicht zu verwechseln mit DHCP, kann im DNS auf den DC kontrolliert werden, bei Bedarf ein "ipconfig /registerdns" machen. Unter Extras/Optionen/Nachrichtenformate sollte RTF (=Rich Text Format) abgeschaltet werden weil sonst Empfänger anderer Clients eine "winmail.dat" bekommen mit der sie nichts anfangen können. Dienstag, 24. Oktober 2006Exchange-Cluster einrichten
Exchange kann Server-Cluster einrichten und damit die Verfügbarkeit erhöhen. Es existiert dann ein virtueller Exchange-Server (EVS), der aus einem Cluster aus mehreren Knoten bestehen kann. Nur der virtuelle Server kann von den Benutzern angesprochen und vom Administrator verwaltet werden.
Neben der klassischen Aktiv-Passiv-Konstellation ist seit Exchange 2003 auch eine Aktiv-Aktiv-Lösung möglich mit einem SCSI-Kabel mit zwei Controllern. Auf dem DC wird dazu eine Cluster-Ressource-Gruppe installiert, ausserdem eine System-Attendance-Ressource hinzugefügt. Der "Exchange System Attendant" startet dann die Dienste die in der Verwaltung als "manuell" angegeben werden müssen, da nicht beide Knoten die Dienste gleichzeitig laufen lassen dürfen. Für Details siehe hier: http://www.msexchangefaq.de/konzepte/clusteredex.htm Natürlich sollten (wie für Server üblich, aber hier ganz besonders) statische IP-Adressen verwendet werden! Um die Last der mehrerer Exchange Virtual Server automatisch gleichmäßig auf die Knoten zu verteilen solange beide Knoten in Betrieb sind, müssen die Failback Optionen für jeden Exchange Virtual Server (EVS) sowie ein bevorzugter Besitzer für die Lastverteilung konfiguriert werden. Montag, 23. Oktober 2006Öffentliche Ordner
Öffentliche Ordner sind ein Bereich auf einem Exchange Server auf den mehrere Personen parallel zugreifen können, um gemeinsam Daten zu verwalten oder auszutauschen. Sie werden vor allem für Termine mit Outlook verwendet.
Öffentliche Ordner kann jeder Benutzer in Outlook anlegen oder der Administrator im System Manager auf dem Server unter Ordner/Öffentliche Ordner. Der Admin kann den öffentlichen Ordner auch einem E-Mail-Konto zuordnen. Bei Terminverwaltung an mehreren Standorten sollte das Replikationsintervall verkürzt werden damit die Mitarbeiter einen zeitnahen Überblick über die Termine der Kollegen haben. Öffentliche Ordner und auch Volltextindex sollten auf schnelle Laufwerke wie RAID5 ausgelagert werden. Freitag, 20. Oktober 2006
Globaler Katalog und DNS des ... Geschrieben von MCSE
in 70-284 um
08:06Kommentare (0) Trackbacks (0) Globaler Katalog und DNS des Exchange Servers
Auf dem obersten DC liegt üblicherweise der Globale Katalog.
In "_msdsc.domain.name" liegt der Eintrag für den globalen Katalog für die Domain. Das AD sucht im DNS dann nach einem LDAP-Eintrag unter gc:_msdsc.domain.name". Hier kann auch die Verwendung eines bestimmten DC als GC erzwungen werden! Auch Prioritäten lassen sich hier vergeben, niedrige Nummer gewinnt. An jedem Standort eines durch WAN-Verbindungen aufgeteilten Netzwerks sollte ein GC auf dem DC existieren: http://www.galileocomputing.de/openbook/microsoft_netzwerk/ Damit dieser auch gefunden wird sollte jeder DC mit dem GC auch einen eigenen DNS beinhalten. Unter den Standorten wird dann automatisch repliziert wenn die Server GC aktiviert wurden, das kann aber etwas dauern. Ohne einen verfügbaren GC startet ein Exchange-Server gar nicht erst! Fehlermeldungen des "MSExchangeAL" können auch auf einen schlecht erreichbaren Katalogserver hindeuten. In der Prüfung wird auch gern mal nach einer VPN-Verbindung gefragt. Die sind zwar normalerweise für alle Ports offen, aber sollen dann die Fehlerursache sein weil die Abfrage des globalen Katalogs nicht funktioniert. Dafür wird nicht LDAP sondern das proprietäre Protokoll verwendet. |
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